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Privat Februar 2019




Versicherungsschutz und Karneval / Rechtsschutzversicherung

Sei es beim ausgelassenen Feiern im Karneval oder bei der Planung einer lang ersehnten Fernreise - an Missgeschicke, Unfälle oder unangenehme Überraschungen denken wir meist erst dann, wenn diese Probleme tatsächlich auftauchen. In unserem Februar-Newsletter behandeln wir Fragen rund um den Versicherungsschutz bei Zwischenfällen im Karneval. Als zweites Thema erläutern wir, warum Sie mit einer leistungsstarken Rechtsschutzversicherung im Falle von Streitigkeiten auch bei einer finanzkräftigen Gegenseite gelassen bleiben können – egal ob in der 5. Jahreszeit oder nicht.



Fragen rund um Karneval und Versicherungsschutz

Szenario 1: Sie schütten im Gedränge ein Getränk über das teure Kostüm Ihres Nebenmanns und ruinieren es dabei. 
Hier schützt Sie Ihre Privathaftpflichtversicherung. Sofern Sie einen anderen Menschen versehentlich verletzen und / oder dessen Kleidung beschmutzen, übernimmt diese Standardversicherung in der Regel alle Kosten, die dem Geschädigten entstanden sind. Die einzige Ausnahme ist, wenn kein Verschulden vorliegt.

Szenario 2: Sie rutschen auf dem glitschigen Boden in einer Kneipe oder während des Umzugs aus und müssen zum Arzt.
Die entstehenden Arztkosten übernimmt natürlich Ihre gesetzliche oder private Krankenversicherung. Der behandelnde Arzt oder das Krankenhaus rechnen die Kosten direkt mit der Versicherung ab. Sollten durch den Sturz jedoch schwerwiegende Verletzungen oder sogar Langzeitfolgen entstehen, ist es hilfreich, wenn Sie über eine private Unfallversicherung verfügen. Diese entschädigt Sie finanziell, wenn Sie durch einen Unfall bleibende Schäden davontragen.

Szenario 3: Sie haben ein paar Gläser Bier getrunken und verursachen einen großen Glasschaden.
Ob die Versicherung für diesen Schaden aufkommt, liegt am Ausmaß des Alkoholkonsums. Durch leichten Alkoholgenuss verliert niemand den Anspruch auf Erstattung des Schadens. Anders sieht es jedoch aus, wenn Sie sich regelrecht abgeschossen haben. Dies kann gegebenenfalls sogar den Verlust des Versicherungsschutzes nach sich ziehen. Hier gibt es aber unter den Versicherern keine einheitliche Promille-Grenze.

Szenario 4: Sie geraten ungewollt in eine Schlägerei.
Bei Schlägereien kommt es in punkto Versicherungsschutz immer darauf an, wer begonnen hat und ob beide Parteien aktiv beteiligt waren. Wird man unbeabsichtigt in eine Schlägerei verwickelt, muss der Verursacher für die entstehenden Kosten und etwaige Spätfolgen aufkommen. Und diese Kosten können immens sein, wenn lange Krankenhausaufenthalte oder sogar eine Berufsunfähigkeit die Folge sind. Bei Personenschäden sind Beträge im sechsstelligen Bereich keine Seltenheit. Auch hier sind Sie mit einer privaten Unfallversicherung gut abgesichert. Generell gilt: Der private Haftpflichtschutz kann bei vorsätzlichen sowie angezettelten Schlägereien erlöschen. Das gilt auch und insbesondere, wenn diese unter Alkoholeinfluss stattgefunden haben.


Rechtsschutzversicherung

Nicht nur als Folge von Zwischenfällen im Karneval kann es zu Rechtsstreitigkeiten kommen. Dabei ist eines klar: Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Paar Schuhe. In der Praxis erscheint Betroffenen das finanzielle Risiko, den Rechtsweg zu beschreiten, oft zu hoch. Das gilt insbesondere dann, wenn die Gegenseite übermächtig finanzkräftig ist und ggf. sogar über eine eigene Rechtsabteilung verfügt. Gut, wenn man in so einem Fall eine leistungsstarke Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat:

Nehmen wir ein Beispiel. Sie haben für sich und Ihre Familie eine All-Inclusive-Fernreise gebucht. Kostenpunkt: knapp 5.000 Euro. Am Urlaubsort angekommen, erwarten Sie jedoch in erster Linie unangenehme Überraschungen: das zentrale Komforthotel ist heruntergekommen, der Weg zum Strand misst statt 50 Metern 5 Kilometer, Baulärm und Baustellen sind Ihr ständiger Reisebegleiter, das Essen ist schlecht, das Personal unfreundlich – Ihr Urlaub ist alles andere, aber nicht erholsam. Was können Sie tun? Eine teilweise Rückerstattung des Reisepreises wäre für Sie die logische Folge. Der Veranstalter sträubt sich jedoch gegen eine Teilerstattung. Ohne eine Rechtsschutzversicherung würden Sie jetzt wahrscheinlich zögern, Ihre (berechtigten) Ansprüche auf dem Rechtsweg durchzusetzen. Das ist nachvollziehbar, wenn man die möglichen Kosten schon für vergleichsweise kleine Streitwerte von 5.000 Euro betrachtet:

Kostenübersicht (die gerichtlichen Kosten beinhalten die Gebühren für den eigenen und den gegnerischen Anwalt)
Außergerichtlicher Vergleich: ca. 1.000 €
Erste Instanz:                         ca. 2.500 €
Zweite Instanz:                       ca. 5.200 €
Dritte Instanz:                         ca. 8.700 €

Wenn Sie jedoch über eine leistungsstarke Rechtsschutzversicherung verfügen, können Sie den Rechtsweg gelassen beschreiten. Wichtig ist aber, dass Sie eine bestehende Rechtsschutzversicherung genau unter die Lupe nehmen. Haben Sie solche Vertragsstreitigkeiten in Ihrem Vertrag abgesichert? Oder besitzen Sie nur einen abgespeckten Rechtsschutz für Ihren PKW? Wir schauen uns gerne Ihren Vertrag an und prüfen, welche Inhalte aus den Bereichen Beruf, Verkehr, privat und Immobilien für Sie wichtig sind.

Bitte sprechen Sie uns an oder nutzen unseren Kontaktbutton. Wir beraten Sie gerne!



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