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Privat August



Ferienimmobilien und Oldtimer

Unser Privatkunden-Newsletter im August dreht sich um zwei Themen, zu denen wir in den letzten Monaten vermehrt Anfragen erhalten haben. Zum einen geht es um die Absicherung von Ferienimmobilien, zum anderen um den passenden Versicherungsschutz für Oldtimer. Im Newsletter nehmen wir beide Themen genauer unter die Lupe und geben Ihnen wichtige Tipps zum Abschluss.

 



Versicherungsschutz für Ferienimmobilien

Eines steht fest: die Versicherung von Ferienimmobilien ist deutlich schwieriger als das bei einem Hauptwohnsitz der Fall ist. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Egal ob vermietet oder teilweise unbewohnt, Sie als Eigentümer können nicht immer selbst vor Ort sein, um Schäden zu vermeiden bzw. diese schnell zu entdecken. Lesen Sie, wie Sie Ihre Ferienimmobilien sinnvoll absichern können und worauf Sie beim Abschluss einer entsprechenden Versicherung achten sollten.

Eine Ferienhauspolice umfasst je nach Anbieter und Tarif die Bausteine Gebäudeversicherung, Hausratversicherung sowie Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Während die Gebäudeversicherung Schäden am Gebäude absichert, schützt die Hausratversicherung alle Einrichtungs- und Wertgegenstände in der Ferienimmobilie. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht deckt zudem alle Schäden ab, die Dritten durch das Gebäude oder Grundstücksbestandteile zugefügt werden. Dieser Versicherungsbaustein ist dann unerlässlich, wenn Sie Ihre Ferienimmobilie vermieten.

Im Schadenfall erstattet der Versicherer die zerstörten Sachen zum Neuwert. Bei beschädigten Dingen übernimmt er die notwendigen Reparaturkosten. Aber Achtung: Für den Fall, dass kein Wiederaufbau erfolgt, haben Sie lediglich Anspruch auf einen Zeitwert. Darüber hinaus deckt eine Ferienhauspolice eine Vielzahl von Kosten ab, die im Zusammenhang mit einem versicherten Schadenfall entstehen können. Dazu gehören beispielsweise Aufräum- und Abbruchkosten, Bewegungs- und Schutzkosten sowie Schadenabwendungs- und -minderungskosten.

Die Kosten für eine solche Versicherung hängen vom jeweiligen Objekt ab. Gleichzeitig spielen Faktoren eine Rolle wie die Art und Anzahl der eingeschlossenen Bausteine, die Lage der Immobilie nebst Land und Region, die Nutzungsart, vorhandene Sicherungen oder auch die Wohn- und Nutzfläche und das Baujahr.


Tipps zum Abschluss
1. Legen Sie die Versicherungssumme passend fest
Ermitteln Sie die Versicherungssumme sorgfältig mit Hilfe eines Wertermittlungsbogens, eines Gutachters oder auf Basis der tatsächlichen Baukosten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Sie die Versicherungssumme regelmäßig überprüfen.

2. Achten Sie auf das Kleingedruckte
Die Policen auf dem Markt unterscheiden sich qualitativ deutlich voneinander. Manche versichern beispielsweise Glasschäden an Gebäuden automatisch mit. Oder es werden weitere Kostenpositionen etwa für notwendige Reisen zum Versicherungsort im Schadenfall oder für den Mietausfall mit übernommen.

3. Beachten Sie länderspezifische Besonderheiten

Für einzelne Länder kann es in den Policen auch spezielle Risikoausschlüsse geben. Typisch ist beispielsweise, dass für Ferienimmobilien in Italien Schäden als Folge von Erdbeben oder Erdrutschen ausgeschlossen sind - trotz Elementarbaustein.


Weitere Tipps und ausführlichere Informationen zu den verschiedenen Versicherungsbausteinen finden Sie in unserem Blogbeitrag.



Absicherung von Oldtimern

Wer Oldtimer fährt, der steckt in der Regel viel Zeit in die Pflege und den Erhalt. Da stellt sich schnell die Frage nach der passenden Absicherung. Tatsächlich gibt es mittlerweile Versicherungsangebote speziell für Oldtimer auf dem Markt, die umfangreichen Schutz für kleines Geld bieten.

Was ist in einer Oldtimer-Versicherung abgedeckt?

Jede Oldtimer-Versicherung beinhaltet eine KfZ-Haftpflichtversicherung. Übernommen werden dann alle Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Dritten durch den Gebrauch des Fahrzeugs entstehen. Ergänzend bieten die Versicherer Kaskoversicherungen an. Während die Teilkasko Ihr Fahrzeug gegen Schäden durch äußere Einwirkungen wie Brand oder Explosion, Diebstahl, Sturm, Hagel, Blitzschlag, Überschwemmung oder auch Zusammenstöße mit Tieren versichert, greift die Vollkaskoversicherung zudem bei selbstverschuldeten Unfällen. Eine Kaskoversicherung deckt die Kosten der Reparatur des eigenen Fahrzeugs ab oder ersetzt im Falle eines Totalschadens den versicherten Wert des Fahrzeugs. Bei Oldtimern wird meist deren Marktwert erstattet. Bei einigen Versicherern ist es auch möglich, den Marktwert, den Wiederbeschaffungswert und den Wiederherstellungswert absichern zu lassen. Darüber hinaus können Sie den Versicherungsschutz je nach Anbieter beispielsweise um einen Auslandsschadenschutz, einen Schutzbrief oder den Fahrerschutz erweitern.

Welche Versicherungsbausteine sind sinnvoll?

Welche Versicherungsbausteine für Ihren Oldtimer zu empfehlen sind, hängt vor allem davon ab, wie Sie das Fahrzeug nutzen und wie wertvoll es ist. Sie sollten sich vorab darüber Gedanken machen, ob Ihr Fahrzeug nur in der Garage stehen wird, Sie es regelmäßig auf öffentlichen Straßen fahren wollen oder ob Sie sogar an Rallyes teilnehmen werden. Wichtig ist auch, dass Sie den Wert Ihres Fahrzeugs kennen. Je seltener und wertvoller das Fahrzeug und je häufiger Sie es nutzen, desto eher lohnen sich die Kaskoversicherungen.

Welche Besonderheiten und Anforderungen gibt es bei der Oldtimer-Versicherung?

Generell gilt: Für eine spezielle Oldtimer-Versicherung muss sich der Wagen in einem guten Original- und Allgemeinzustand befinden. Je nach Anbieter und Tarif kann ggf. auch die Vorlage eines Gutachtens inklusive Bilder gefordert werden. In der Regel erwarten die Versicherer, dass ein Alltagsfahrzeug für den normalen Gebrauch vorhanden ist. Manche Versicherer stellen auch Bedingungen an das Alter des Versicherungsnehmers, das Alter der Fahrer oder beschränken die maximale Jahresfahrleistung.

Was kostet eine Oldtimer-Police?

Die Kosten hängen schwerpunktmäßig von der Anzahl der gewählten Versicherungsbausteine ab. Generell gilt aber, dass eine Oldtimer-Versicherung günstiger ist als eine reguläre Kfz-Versicherung. Denn Oldtimer-Besitzer haben ein niedrigeres Unfallrisiko, da sie mit ihren Fahrzeugen meist seltener und vorsichtiger im Straßenverkehr unterwegs sind. Kostensenkend wirkt sich auch das Fahrzeugalter aus: je älter der Oldtimer, desto günstiger der Beitrag.

Generell hat die Oldtimer-Versicherung zahlreiche Vorteile gegenüber klassischen Kfz-Versicherungen – nicht zuletzt die geringeren Kosten. Im Dschungel der Tarife und Policen ist es aber nicht ganz einfach den optimalen Versicherungsschutz zu finden. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 



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